Ich weiß nicht so genau.
Besser. So viel kann ich sagen. Die Panik ist weg und die ist mit Abstand das Schlimmste von Allem. Mit allem kann man leben, mit der gedrückten Stimmung, mit der Leere, mit den Zipperlein, die die Psyche einem so beschehrt, doch das allerschlimmste ist die Angst, denn sie lähmt. Sie macht unfähig. Sie bestimmt das eigene Leben und zerrt dich gnadenlos in den Abgrund. Genau das sagte ich vor einigen Tagen zu einer lieben Freundin. Ich grüße dich, wenn du das liest, liebe M.
Ich kann nicht sagen, wie erleichtert ich bin, dass der letzte Angstschub einige Monate zurückliegt. Ich wünsche mir sehr, dass das so bleibt.
Aber es ist Frühling, die Sonne kommt häufiger zu Besuch und die Vögel singen, die Pflanzen blühen... Wenn man das sieht, lächelt selbst sie zerbrochenste, kleine Seele.
Anfang des Jahres war ich bei einigen Ärzten. Beim Ohrenarzt zum Beispiel, wegen meines Ohrgeräuschs, welches mal da ist und mal nicht, im Moment aber in aller Heftigkeit zuschlägt und mich wahnsinnig macht. Tinnitus. Pulssynchrones Ohrgeräusch, in meiner Variante. Quasi höre ich kein Piepen oder Fiepsen, wie viele, sondern habe den Eindruck meinen eigenen Puls im Ohr wahrnehmen zu können. Aber dem ist nicht so. Meine Ohren sind gesund und dafür, dass ich zwei Ohren-OPs als Kind über mich ergehen lassen musste und sowohl meine Jugend, als auch das frühe Erwachsenenalter damit zugebracht habe mein Hirn mit so lauter Musik zu beschallen, dass es eigentlich hätte flüssig werden müssen, ist mein Gehör ziemlich gut.
Ich war auch beim Zahnarzt. Ich, der größte Zahnarztschisser der Welt, denn ich vermutete hinter all dem einen drückenden Weisheitszahn. Nun, der Weisheitszahn drückt tatsächlich, aber nicht so sehr, dass er die Ursache für irgendwas ist, ich mir aber, laut Zahnarzt, überlegen sollte, ob ich ihn nicht vielleicht doch rausnehmen lassen wollen würde, weil er potentiell etwas zu wenig Platz hat und er schiebt, wenn er schiebt, so heftig, dass mir die linke Wange anschwillt, aber hey. Irgendwann hat er fertig geschoben und dann werden wir sehen.
Und ich war beim Augenarzt. Auch, weil ich neue Brillengläser brauchte, denn ich bin blind wie ein Maulwurf, aber auch wegen meines lustigen Lidzuckens, welches seit etwas mehr Magnesiumzufuhr weg ist. Toi, toi, toi.
Der Magen? Nun, wir arbeiten dran, aber es wird besser. Ab und zu zwickt und zwackt es noch und nach wie vor esse ich bei leibe nicht alles, aber das ist fein. Ich bin glücklich über alles, was ich essen kann und ich hoffe, dass das auch so bleibt. Daher keine Experimente. Ich muss dennoch aufpassen. Scheinbar hat meine Magen eine geringere Toleranz entwickelt, gegenüber säurebildenden Lebensmitteln, aber auch damit kann ich prima leben. Ehrlich, ich bin froh, dass ich ohne Angst durch den Tag komme.
Defacto bin ich körperlich gesund.
Das ist großartig. Ein bisschen ernüchternd ist es natürlich trotzdem, wenn man nicht einfach eine Pille einschmeissen kann und danach ist alles wieder okay.
Und sonst so? Tjoar.. Ich bewerbe mich wie ein Berserker. Ich habe, ich glaube... 15 Bewerbungen rausgehauen in den letzten Wochen? Bisher ohne Erfolg, aber ich gebe nicht auf.
Studentin bin ich nun nicht mehr, denn das Semester ist vorbei. Honestly? I don't care. Wasn't my piece of cake anyway. Irgendwohin wird die Reise schon gehen. Ich hoffe aber noch in diesem Jahr. Das wäre ziemlich gut.
Menschen sind schwierig. Beziehungen sind auch schwierig. Alles ist irgendwie schwierig dahingehend und ich glaube das liegt so zur Hälfte an mir und auch zu der Hälfte an den anderen.
Es hakt nicht mit allen, worum ich froh bin, aber trotzdem mit genügend, dass es mich stark belastet. Aber da muss man durch. In solchen Phasen des Lebens merkt man ja ohnehin erst, wer bleibt und wer geht und ich weiß zumindest wer bleibt, das ist tröstlich, auf seine eigene Art und Weise.
We'll see.
Besser. So viel kann ich sagen. Die Panik ist weg und die ist mit Abstand das Schlimmste von Allem. Mit allem kann man leben, mit der gedrückten Stimmung, mit der Leere, mit den Zipperlein, die die Psyche einem so beschehrt, doch das allerschlimmste ist die Angst, denn sie lähmt. Sie macht unfähig. Sie bestimmt das eigene Leben und zerrt dich gnadenlos in den Abgrund. Genau das sagte ich vor einigen Tagen zu einer lieben Freundin. Ich grüße dich, wenn du das liest, liebe M.
Ich kann nicht sagen, wie erleichtert ich bin, dass der letzte Angstschub einige Monate zurückliegt. Ich wünsche mir sehr, dass das so bleibt.
Aber es ist Frühling, die Sonne kommt häufiger zu Besuch und die Vögel singen, die Pflanzen blühen... Wenn man das sieht, lächelt selbst sie zerbrochenste, kleine Seele.
Anfang des Jahres war ich bei einigen Ärzten. Beim Ohrenarzt zum Beispiel, wegen meines Ohrgeräuschs, welches mal da ist und mal nicht, im Moment aber in aller Heftigkeit zuschlägt und mich wahnsinnig macht. Tinnitus. Pulssynchrones Ohrgeräusch, in meiner Variante. Quasi höre ich kein Piepen oder Fiepsen, wie viele, sondern habe den Eindruck meinen eigenen Puls im Ohr wahrnehmen zu können. Aber dem ist nicht so. Meine Ohren sind gesund und dafür, dass ich zwei Ohren-OPs als Kind über mich ergehen lassen musste und sowohl meine Jugend, als auch das frühe Erwachsenenalter damit zugebracht habe mein Hirn mit so lauter Musik zu beschallen, dass es eigentlich hätte flüssig werden müssen, ist mein Gehör ziemlich gut.
Ich war auch beim Zahnarzt. Ich, der größte Zahnarztschisser der Welt, denn ich vermutete hinter all dem einen drückenden Weisheitszahn. Nun, der Weisheitszahn drückt tatsächlich, aber nicht so sehr, dass er die Ursache für irgendwas ist, ich mir aber, laut Zahnarzt, überlegen sollte, ob ich ihn nicht vielleicht doch rausnehmen lassen wollen würde, weil er potentiell etwas zu wenig Platz hat und er schiebt, wenn er schiebt, so heftig, dass mir die linke Wange anschwillt, aber hey. Irgendwann hat er fertig geschoben und dann werden wir sehen.
Und ich war beim Augenarzt. Auch, weil ich neue Brillengläser brauchte, denn ich bin blind wie ein Maulwurf, aber auch wegen meines lustigen Lidzuckens, welches seit etwas mehr Magnesiumzufuhr weg ist. Toi, toi, toi.
Der Magen? Nun, wir arbeiten dran, aber es wird besser. Ab und zu zwickt und zwackt es noch und nach wie vor esse ich bei leibe nicht alles, aber das ist fein. Ich bin glücklich über alles, was ich essen kann und ich hoffe, dass das auch so bleibt. Daher keine Experimente. Ich muss dennoch aufpassen. Scheinbar hat meine Magen eine geringere Toleranz entwickelt, gegenüber säurebildenden Lebensmitteln, aber auch damit kann ich prima leben. Ehrlich, ich bin froh, dass ich ohne Angst durch den Tag komme.
Defacto bin ich körperlich gesund.
Das ist großartig. Ein bisschen ernüchternd ist es natürlich trotzdem, wenn man nicht einfach eine Pille einschmeissen kann und danach ist alles wieder okay.
Und sonst so? Tjoar.. Ich bewerbe mich wie ein Berserker. Ich habe, ich glaube... 15 Bewerbungen rausgehauen in den letzten Wochen? Bisher ohne Erfolg, aber ich gebe nicht auf.
Studentin bin ich nun nicht mehr, denn das Semester ist vorbei. Honestly? I don't care. Wasn't my piece of cake anyway. Irgendwohin wird die Reise schon gehen. Ich hoffe aber noch in diesem Jahr. Das wäre ziemlich gut.
Menschen sind schwierig. Beziehungen sind auch schwierig. Alles ist irgendwie schwierig dahingehend und ich glaube das liegt so zur Hälfte an mir und auch zu der Hälfte an den anderen.
Es hakt nicht mit allen, worum ich froh bin, aber trotzdem mit genügend, dass es mich stark belastet. Aber da muss man durch. In solchen Phasen des Lebens merkt man ja ohnehin erst, wer bleibt und wer geht und ich weiß zumindest wer bleibt, das ist tröstlich, auf seine eigene Art und Weise.
We'll see.